Mainstream-Medien

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Warum vermeiden CNN, BBC und andere Mainstream-Medien weiterhin den Begriff „Völkermord“, wenn sie über Gaza berichten?

Am 26. März 2024 legte Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Palästina, dem UN-Menschenrechtsrat einen Bericht mit dem Titel „Anatomie eines Genozids“ vor. Darin bezeichnete sie die israelischen Militäroperationen in Gaza als „Völkermord“ und forderte sofortige Sanktionen und ein Waffenembargo gegen Israel. UNICEF wiederum bezeichnete Gaza als einen der gefährlichsten Orte der Welt für Kinder. 85 Prozent der Schulen seien zerstört oder unbrauchbar gemacht worden, so dass mehr als 625.000 Kinder das zweite Jahr in Folge nicht zur Schule gehen könnten. Warum fehlen diese harten Realitäten in der Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien?

Über 90 Prozent der Bevölkerung von Gaza mussten mehrmals fliehen. Viele Familien sind 9 oder sogar 10 Mal geflohen. Ist der Begriff „humanitäre Krise“ hier wirklich ausreichend? Inzwischen ist die kritische Infrastruktur, darunter Krankenhäuser und Gesundheitszentren, schwer beschädigt. Von 36 Krankenhäusern sind nur noch 16 teilweise funktionsfähig und bieten nur eingeschränkte Leistungen an.

In Gaza können mehr als 88.000 Universitätsstudenten ihr Studium nicht fortsetzen, weil ihre Einrichtungen zerstört sind. Was hält die Zukunft für diese jungen Menschen bereit? Sollten diese Fragen nicht im Mittelpunkt der Medienberichterstattung stehen?

Diese Fragen dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Welche Verantwortung tragen wir angesichts der Mediensperre und der Verzerrung der Ereignisse in Gaza? Ist es nicht an der Zeit, die Wahrheit lauter und klarer auszusprechen? Teilen Sie uns Ihre Gedanken mit.