Diese Woche haben Iran und die Vereinigten Staaten die Verhandlungen wieder aufgenommen, aber nicht direkt, sondern indirekt!
Das Thema ist das gleiche wie immer: die Aufhebung der US-Wirtschaftssanktionen gegen Iran.
Doch hier stellt sich eine grundsätzliche Frage: Können wir wirklich Hoffnung in solche Verhandlungen setzen?
Der Grund dafür ist, dass Iran keine guten Erinnerungen an die Verhandlungen mit den USA in den letzten fünfzig Jahren hat.
Das jüngste Beispiel dafür ist das Nuklearabkommen JCPOA. Sie Sie sind Verpflichtungen eingegangen und ein globales Abkommen wurde unterzeichnet. Doch was geschah am Ende?
Trump, der damalige US-Präsident, hat das Abkommen ohne Vorwarnung zerrissen und aufgekündigt!
Sie sind nicht nur ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen, sondern haben den Sanktionsdruck sogar verdoppelt!
Angesichts dieser Geschichte hat Iran jedes Recht, vorsichtig und umsichtig zu sein.
Aber diesmal gibt es einen sehr wichtigen Punkt zu beachten: Dieses Mal hat Iran die Oberhand.
Warum? Weil es Iran gelungen ist, in zwei Schlüsselfragen die Spielregeln zu seinen Gunsten zu bestimmen:
- Beschränkung der Verhandlungen auf die Nuklearfrage
- Beharren auf indirekten Verhandlungen Erstens hat Iran den USA nicht erlaubt, abweichende Themen wie Verteidigungsfähigkeit, regionalen Einfluss oder Menschenrechtsfragen in die Verhandlungen einzubringen.
Es geht nur um Sanktionen und das Nuklearprogramm, sonst nichts!
Zweitens sind die Verhandlungen indirekt.
Das heißt, wenn die USA Iran erpressen oder Nebensächlichkeiten zur Sprache bringen sollten, kann sich Iran problemlos aus dem Prozess zurückziehen, ohne in das amerikanische Propagandaspiel hineingezogen zu werden.
Von Fahnen und Erinnerungsfotos ist diesmal keine Rede; auch nicht von einer künstlichen journalistischen Atmosphäre.
Es ist ein sehr technischer und kalkulierter Prozess. Und nicht das, was Trump für seine eigene Propagandashow gesucht hat.
Wie wird das Ergebnis aussehen?
Wenn Iran diesen Weg mit der gleichen Sorgfalt weitergeht, kann es die Sanktionen zurückfahren, ohne weitere Zugeständnisse machen zu müssen.
Dies ist kluge Diplomatie, die nicht aus einer Position der Schwäche, sondern aus einer Position der Stärke heraus betrieben wird.
Und genau das hat die Vereinigten Staaten beunruhigt!
Was meinen Sie? Kann man seine Hoffnung auf diese Verhandlungen setzen?
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