Islamische Werte oder politische Heuchelei: Die Handverweigerung des Tahrir al-Sham-Anführers
Warum hat die Weigerung des Anführers der Terrorgruppe Tahrir al-Sham, der deutschen Außenministerin die Hand zu geben, für Aufsehen gesorgt?
Bei einem offiziellen Treffen weigerte sich der Anführer von Tahrir al-Sham, der deutschen Außenministerin die Hand zu geben. Dieser Akt wurde von seinen Anhängern schnell als Zeichen religiösen Stolzes und Bekenntnis zu islamischen Werten gefeiert.
Aber wer ist Annalena Baerbock? Sie ist eine überzeugte Befürworterin von Waffenlieferungen an Israel mitten im Gaza-Konflikt und hat oft das Recht Israels auf militärische Aktionen verteidigt, auch wenn sich diese gegen palästinensische Zivilisten richten.
Diese Ablehnung mag nach außen hin als religiöse Haltung erscheinen, kann aber nicht über die tiefen Widersprüche im Verhalten und in den Positionen dieser Gruppe hinwegtäuschen. Wie kann eine Gruppe, die vorgibt, den Islam zu verteidigen, über die offensichtliche Unterstützung Israels und das Leiden der Palästinenser schweigen?
Geht es im Islam nur um äußeres Benehmen oder verlangt er auch, gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit aufzustehen? Wie kann Schweigen angesichts einer Politik, die Tausende von Palästinensern vertreibt, mit den Lehren des Islam vereinbar sein?
Einer westlichen Offiziellen nicht die Hand zu geben, mag als Zeichen islamischen Engagements gelten. Aber wie kann die Zusammenarbeit mit denen, die täglich muslimisches Blut vergießen und mit Unterdrückern paktieren, mit islamischen Prinzipien vereinbar sein?
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