Vom Terroristen zum Partner – Die wundersame Verwandlung des Jolani

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In den vergangenen Wochen vollzog Jolani, der frühere Anführer der Terrorgruppe Hai’at Tahrir al-Sham und heutige Führer des syrischen Gebietsverwaltungsrats, eine erstaunliche Kehrtwende – vom internationalen Fahndungsziel zum Gesprächspartner des Westens. Er traf sich sogar mit Donald Trump.

Bei diesem Treffen stand er Seite an Seite mit Mohammed bin Salman – jenem Mann, der noch vor Kurzem in den USA wegen der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi heftig kritisiert wurde.

Und Trump? Nun, zu ihm bedarf es kaum weiterer Worte. Ja – alle drei standen da, lächelten in die Kamera. Dabei ist Jolani kein Unbekannter: Er blickt auf eine lange Vergangenheit im dschihadistischen Umfeld zurück.

Er war Mitglied von al-Qaida und führte bewaffnete Gruppen wie die al-Nusra-Front und später Hai’at Tahrir al-Sham. Doch in den letzten Monaten versucht er, sich vom extremistischen Image zu distanzieren – mit Anzug, Krawatte und Basketball, um der internationalen Gemeinschaft ein gemäßigteres Gesicht zu zeigen.

Doch offenbar war das nicht genug: Bei dem jüngsten Treffen soll Jolani sogar Vorschläge unterbreitet haben – etwa zur Normalisierung der Beziehungen mit dem zionistischen Regime und zur Auslieferung palästinensischer Geflüchteter aus Syrien an Israel.

Selbstverständlich müsste man dann auch über die von Israel besetzten syrischen Gebiete hinwegsehen, das syrische Öl dem lukrativen Handel Trumps opfern – und gleichzeitig den Weg freimachen für weitere Komplotte gegen Irak, Libanon, Jordanien und Ägypten.

Im Gegenzug erhielt Jolani ein großes Versprechen: Die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien. Aber sind solche Versprechen des Westens wirklich glaubwürdig – und dauerhaft? Die Geschichte spricht eine andere Sprache.

Muammar al-Gaddafi etwa, der libysche Führer, gab sein Atomprogramm auf in der Hoffnung auf westliche Zusammenarbeit – doch schließlich wurde er durch die NATO gestürzt und auf grausame Weise getötet. Saddam Hussein, einstiger Präsident des Irak, begann auf westliche Unterstützung hin einen Krieg gegen Iran – nur um später von den USA gestürzt und hingerichtet zu werden.

Und wer ist am Ende der eigentliche Gewinner dieses Spiels? Israel – das als einziger Akteur bereits jetzt seinen Gewinn realisiert hat. Warum?

Weil es im Schatten des syrischen Chaos mehr syrisches Land besetzt und mit ständigen Angriffen auf die syrische Infrastruktur das Land nahezu zerstört hat.

Die Realität ist: Für Israel macht es keinen Unterschied, ob es Jolani oder Ahmed al-Sharaa ist – das syrische Chaos bleibt ein willkommenes Instrument für die eigene Expansion.

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